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Aktuelles aus der Stiftungsarbeit

Aus der Stiftungsarbeit, veröffentlicht am 02.10.2026

B&F-Stiftung hilft bei der Finanzierung eines bedarfsgerechten PKWs und schenkt der kleinen Dorsa ein wenig Freiheit


Der Vorstand der Besi&Friends-Stiftung freut sich sehr, dass wir Familie M. und der kleinen Dorsa bei der Finanzierung eines bedarfsgerechten PKWs helfen konnten. 

Dorsa wurde am 13. April 2008 gesund geboren. Im Alter von neun Monaten erlitt sie bei einem schweren Autounfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem leidet sie unter einer spastischen Tetraparese und Epilepsie und ist vollständig blind. Sie kann weder sprechen noch selbstständig gehen und ist in allen Bereichen ihres täglichen Lebens vollständig auf Unterstützung angewiesen. Bei ihr wurden ein Grad der Behinderung von 100 sowie Pflegegrad 5 festgestellt.

Dorsa besucht die Förderschule mit dem Schwerpunkt Sehen an einem Blindeninstitut und ist aufgrund ihrer schweren Mehrfachbehinderung auf einen Rollstuhl angewiesen.

Der Vater von Familie M. arbeite in Vollzeit und seine Frau 30 Stunden pro Woche in Teilzeit. Trotz der Berufstätigkeit haben die Eltern die Betreuung, Pflege und Begleitung ihrer Tochter bis heute weitgehend selbst übernommen und auch den PKW weitestgehend selbst finanziert.

Aufgrund ihrer schweren Behinderung ist Dorsa in nahezu allen Bereichen des täglichen Lebens vollständig auf unsere Unterstützung angewiesen. Pflege, Arzttermine, Mobilität und Begleitung im Alltag sowie die Betreuung bei gesundheitlichen Problemen und epileptischen Anfällen übernehmen die Eltern selbst.

Hinzu kam in diesem Jahr ein sehr einschneidendes Gespräch mit der behandelnden Neurologin über die gesundheitliche Zukunft von Dorsa. Es wurde vermittelt, dass ihre Lebenserwartung aufgrund ihrer schweren Erkrankung möglicherweise stark begrenzt ist und erfahrungsgemäß möglicherweise nur noch wenige Jahre betragen könnte.

Dieses Gespräch hat die Sicht der Eltern auf die gemeinsame Zeit mit ihrer Tochter stark verändert. Unabhängig davon, ob ihnen noch viele Jahre, zwei oder drei Jahre oder vielleicht wesentlich weniger Zeit mit ihr bleiben, möchten sie die verbleibende Zeit so schön und lebenswert wie möglich gestalten.

Der unglaubliche Willen, der Mut und die Einstellung von Familie M. ist absolut bewundernswert. Wir wünschen Familie M. und Ihrer Tochter von ganzem Herzen, dass Sie trotz des schweren Schicksals eine echte Lebensperspektive erhält. Familie M. ist für uns ein Vorbild für ganz viele andere.



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